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Regionale Tagung der UNESCO-Projektschulen in Bremerhaven (25.–27.02.2026)

BBS 3 – Gemeinsam für globale Gerechtigkeit und Klimabildung

Vom 25. bis 27. Februar 2026 nahm die BBS 3 mit zwei Lehrkräften (Dirk Prieske und Glenn Lange), an der Regionaltagung der UNESCO-Projektschulen in Bremerhaven teil. Drei Tage standen ganz im Zeichen von Austausch, Vernetzung und der Weiterentwicklung gemeinsamer Projekte rund um Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und globale Verantwortung.

 

Mittwoch: Auftakt und Projektarbeit

Die Tagung begann am Mittwochnachmittag mit einer Begrüßung und aktuellen Impulsen aus dem Kultusministerium Hannover durch Katharina Katechakis. Zudem informierte die Landeskoordination Niedersachsen über neue Entwicklungen im UNESCO-Netzwerk.

Besonderes Augenmerk fiel auf das Vorstellen kleinerer Projekte von einzelnen Schulen, das vielfältige Einblicke in die praktische Umsetzung von UNESCO-Themen im Schulalltag bot.

Im Anschluss wurde in verschiedenen Arbeitsgruppen (AGs) zu den Themen - 

AG I - Internationalen Projekttag „Grenzen überwinden“

AG II - Planung SuS-Camp im Jahr 2026

AG III - Initiative zur Klimabildung (MK/Land NDS)

AG IV – „Woche der Gerechtigkeit“ des Justizministeriums gearbeitet

Hier konnten konkrete Ideen gesammelt, Kooperationen vertieft und neue Ansätze für unsere eigene Schulentwicklung mitgenommen werden. Der Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen aus, das viel Raum für informellen Austausch bot.

 

Donnerstag: Klimahaus Bremerhaven – Globale Perspektiven erleben

Am Donnerstag stand der Besuch des Klimahauses auf dem Programm. Nach einer Einführung wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt:

Gruppe A: „Globale Klimagerechtigkeit“ - Verkürzte Version für Multiplikatoren 

Gruppe B: „Die Wirkungsvollen Besuch“ bzw. „Ocean Mystery“
www.klimahaus-bremerhaven.de/buchung/;

Die interaktiven Ausstellungen machten globale Zusammenhänge des Klimawandels anschaulich und zeigten eindrücklich, wie unterschiedlich Menschen weltweit von klimatischen Veränderungen betroffen sind. Die angebotenen Workshops und auch kostenlos online abrufbaren Handreichungen, richten sich an Lehrkräfte als auch direkt an Schüler aller Altersgruppen. Die Themen regen zu intensiven Diskussionen an – ein zentraler Aspekt der Arbeit als UNESCO-Projektschule. Im Anschluss bestand die Möglichkeit zu einem individuellen Besuch der Ausstellung, um persönliche Schwerpunkte zu vertiefen, wie die aufwendige, interaktive und sehr sehenswerte Dauerausstellung „Wetterextreme“. 

 

Freitag: Workshops und konkrete Umsetzungsideen

Im Fokus des Abschlusstages standen die durchgeführten Workshops im Klimahaus und die Frage - „Wie die Auseinandersetzung mit dem Klimawandel im Unterricht gelingen kann?“

Im Anschluss folgte die Weiterarbeit in den AGs des Vortages und einem anschließenden Austausch und Präsentation der Ergebnisse.

In der Ergebnisphase wurden konkrete Ideen für die Integration der AG-Ergebnisse in den Bildungsalltag gesammelt. Zudem wurden weitere Arbeitsschritte an den jeweiligen Projektschulen besprochen, die zu den nächsten Arbeitstreffen umgesetzt werden sollen. 

Gegen 12:30 Uhr endete die Tagung mit finalen Absprachen und einem klaren Ziel: Die Impulse aus Bremerhaven sollen nachhaltig in unseren Schulalltag einfließen.

Fazit

Die Tagung war für uns als BBS 3 eine wertvolle Gelegenheit, neue Perspektiven zu gewinnen, bestehende Projekte weiterzuentwickeln und das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen zu stärken.

Besonders die Verbindung aus fachlichem Input, praktischer Projektarbeit und persönlichem Austausch hat gezeigt, wie wichtig Kooperation und Engagement für eine gerechtere und nachhaltigere Welt sind.

Wir freuen uns darauf, die gewonnenen Impulse in unserer Schule weiterzutragen und aktiv umzusetzen. 

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