Am Freitag, den 12. September fand zum dritten Mal der Drachenboot-Lehrer-Cup auf dem Maschsee an der Maschsee-Quelle, ausgerichtet von dem Sport-Club-Hannover, statt. Im letzten Jahr war die BBS 3 erstmalig mit einer Drachenboot-Mannschaft vertreten und landete in einem Teilnehmerfeld von 11 Mannschaften prompt auf dem vierten Platz. In diesem Jahr sollte das Ergebnis auf jeden Fall verbessert werden und so wurde ein Platz auf dem Siegertreppchen angepeilt.
In nur drei Trainingseinheiten gelang es mit Hilfe unseres Steuermannes Michael Fricke und Herbert Pinnecke den Neuzugängen unserer Mannschaft die Paddel-Technik zu vermitteln und vor allem den Bewegungsablauf aller Teilnehmer in Gleichklang zu bringen.
Am Wettkampftag traten 13 Berufschulteams gegeneinander an. Jede Mannschaft hatte in der Vorrunde zwei Rennen á 250 Meter zu absolvieren. Die beiden gemessenen Zeiten wurden addiert und die vier schnellsten Teams kämpften anschließend im großen Finale um Platz Eins bis Vier.
Dem BBS 3-Team gelang in der Vorrunde die erste Sensation: Es paddelte von allen Teams die schnellste Zeit des Tages.
Dabei wurde das Potential der Mannschaft nicht vollständig abgerufen. Im ersten Rennen gaben die beiden Schlagleute Annette und Jens vor Aufregung eine zu hohe Schlagfrequenz vor, wodurch der Bewegungsablauf der Mannschaft unsynchron wurde. Im zweiten Rennen geriet das Drachenboot in Schräglage und drohte beinahe zu kentern. Und trotz dieser kleinen Pannen paddelte die BBS 3 allen davon.
Im Finale trat die BBS 3 gegen die Berufschulen aus Neustadt und Burgdorf sowie dem Team des Studienseminars Wunstorf an. In diesem Rennen machte die Mannschaft dann alles richtig und die zweite Sensation in Form des ersten Platzes möglich!
Diese großartige Leistung war nur mit einer homogenen Gruppe möglich, welche sich aus den Bereichen Theorie und Praxis verschiedener Abteilungen, aus Schulsozialarbeit, Verwaltung und Referendaren zusammensetzte.
Wir freuen uns schon auf den Lehrer-Cup 2009, wo wir unseren Titel mit Händen und Füßen verteidigen werden.
Jens Wunnenberg